Haare färben? Aber natürlich!

Ob für eine leichte Tönung, zum Abdecken grauer Haare oder für eine Typveränderung – Haarfarben bieten uns die Möglichkeit, uns auszuprobieren und neue Facetten an uns zu entdecken. Doch da chemische Farben vom Friseur oder aus der Drogerie schädlich für die Haare sind, muss man sich oft zwischen gesunden Haaren und der Traumhaarfarbe entscheiden. Zum Glück gibt es eine Alternative, bei der wir keine Kompromisse eingehen müssen: Pflanzenhaarfarben! Sie bestehen aus natürlichen Inhaltsstoffen, verleihen dem Haar ein intensives Farbergebnis mit einer natürlichen Deckkraft und einen gesunden Glanz.

Konventionelle vs. pflanzenbasierte Haarfarben

Konventionelle, chemische Haarfarbe kommt nicht ohne synthetische Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe aus, die Haut und Haar auf Dauer strapazieren und sogar Allergien auslösen können. Kommen diese Farben mit dem Haar in Berührung, quillt es auf,  die äußere Schuppenschicht öffnet sich und die Pigmente dringen ins Haar ein. Die Chemie darin zerstört also die Haarstruktur und gleichzeitig die natürlichen Pigmente des Haares, damit die Farbe ins Haar gelangen kann.

Dadurch quillt jedoch nicht nur das Haar auf, sondern auch die Kopfhaut. Denn konventionelle Haarfarbe wirkt basisch und hat einen pH-Wert von über 7. Der pH-Wert einer gesunden Kopfhaut dagegen sollte bei 4,5 bis 5 liegen. Über unsere Kopfhaut dringen so Schadstoffe in unseren Körper ein, die sogar im Blut nachweisbar sind. Zudem gelangen sie in unseren Wasserkreislauf und belasten die Abwässer.

Besser pflanzlich färben

Pflanzenhaarfarbe dagegen ist frei von jeglichen chemischen Substanzen. Stattdessen bestehen sie aus gemahlenen Extrakten aus Henna, Indigo, Walnuss oder Kurkuma. Diese wirken nicht im Haar, sondern nur in der äußeren Schuppenschicht. Wie ein Schutzschild legen sich die Pflanzenpigmente um das Haar und gleichen sogar Haarbruchlücken aus. In den meisten Pflanzenhaarfarben befinden sich zusätzlich wertvolle, pflegende Inhaltsstoffe, sodass sie stark strapaziertes Haar  wieder aufbauen und es richtig glänzen lassen.

Weil die natürlichen Pigmente im Haar dabei erhalten bleiben, ist das Ergebnis beim Färben immer individuell. Daher kann man mit Pflanzenhaarfarben das Haar zwar intensiv tönen, jedoch nicht komplett umfärben. Dunkle Haare lassen sich damit zum Beispiel nicht aufhellen. Da die Naturhaarfarbe in ihren verschiedenen Nuancen in der Regel am besten zum eigenen Typ passt, ist ein natürliches Färbeergebnis aber ohnehin am Schönsten. Vor allem, da wir so weder unserer Gesundheit noch der Umwelt schaden.

Wie funktioniert das Färben mit Pflanzenhaarfarben?

Pflanzliche Haarfarben findest du in unserer Naturkosmetik-Abteilung zum Beispiel von Khadi oder Logona. Diese kannst du einfach nach Packungsangabe selbst zu einer Paste verrühren und so das Färbeergebnis individuell beeinflussen. Dabei wird die neue Haarfarbe immer von deiner natürlichen Haarfarbe mitbestimmt. Um mit Pflanzenhaarfarben den besten Effekt zu erzielen, sollte das Haar gründlich gewaschen, frei von Rückständen und handtuchtrocken sein. Vor dem Färben solltest du außerdem für eine gewisse Zeit auf Haarpflegeprodukte mit Silikonen verzichten – diese verhindern, dass die Farbe ins Haar aufgenommen wird.

Mit Pflanzenhaarfarbe kann man nichts falsch machen! Sie sind immer die gesündeste und schonendste Variante, um die Haare zu färben – von der Wurzel bis zur Spitze!

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