Jasberry Reis: Wie jedes Korn einen Unterschied macht

Reis gehört zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln der Welt. Gleichzeitig ist er für viele Menschen die Grundlage ihrer Existenz. Was auf unseren Tellern selbstverständlich wirkt, hat jedoch große Auswirkungen auf Menschen und Klima. Zeit, genauer hinzusehen. Jasberry zeigt uns, wie sich ein bekanntes Grundnahrungsmittel neu denken lässt.

Reisanbau unter schwierigen Bedingungen

Thailand ist einer der bedeutendsten Reisexporteure der Welt. Doch die Menschen, die den Reis anbauen, profitieren nicht von diesem Erfolg. Niedrige Erträge, steigende Kosten und unsichere Abnahmepreise erschweren es Kleinbauernfamilien, allein vom Reisanbau zu leben. Hinzu kommen die Folgen des Klimawandels: veränderte Regenzeiten, Dürren und Extremwetter erschweren die Planung und gefährden die Ernten.

Aus ökologischer Sicht bringt der konventionelle Nassreisanbau ebenfalls Herausforderungen mit sich. Bis ein Kilogramm Reis im Supermarkt-Regal landet, werden etwa drei Kilogramm Treibhausgase freigesetzt. Je nach Anbaumethode und Region werden dafür zudem zwischen 2.500 und 5.000 Liter Wasser benötigt. Grund dafür ist die dauerhafte Flutung der Felder, was den Sauerstoff im Boden knapp werden lässt und dadurch Methan entstehen lässt. Umso wichtiger sind Anbaumethoden, die Umwelt und Menschen gleichermaßen im Blick behalten.

Gemeinsam wachsen

Genau hier setzt Jasberry an. Das thailändische Sozialunternehmen arbeitet mit Kleinbauernfamilien zusammen und unterstützt sie dabei, Jasberry Reis nach nachhaltigen Methoden anzubauen. Sie werden ermutigt, Verantwortung für ihre Arbeit zu übernehmen und Fortschritt anzustreben. Ganz nach dem Prinzip: Wachstum durch Lernen.

Zu Beginn jeder Saison erhalten die Farmerinnn hochwertiges, nicht genmanipuliertes Saatgut. Außerdem werden sie in ökologischen Anbaumethoden geschult und bei der Wahl des richtigen Zeitpunkts für die Aussaat beraten. Dabei entsteht ein Netzwerk, in dem sich die Landwirtinnen gegenseitig unterstützen.

Nach der Ernte dürfen die Familien mindestens ein Viertel der Ernte für den eigenen Bedarf behalten. Für den übrigen Teil garantiert Jasberry die Abnahme und zahlt nach eigenen Angaben bis zu 200 % mehr, als die Landwirtinnen mit konventionellem Reis verdienen würden. So können die Familien langfristiger planen, in ihre Betriebe investieren und ihren Kindern bessere Zukunftschancen bieten.

Bereits Ende 2018 gehörten mehr als 2.500 Bauernfamilien zum Jasberry-Netzwerk. Durch faire Bezahlung und bessere Erträge verdienen sie deutlich mehr als andere Reisproduzenten in Thailand. Die Verbindung von wirtschaftlichem Erfolg mit einer positiven Wirkung auf Gesellschaft und Umwelt brachte Jasberry sogar eine B-Corp-Zertifizierung ein.

Was genau ist Jasberry Reis?

Jasberry ist eine dunkelviolette Reissorte, die durch jahrelange natürliche Kreuzung entstanden ist, und schmeckt angenehm nussig und zart. In der Küche lässt sie sich ähnlich einsetzen wie andere Vollkornreissorten: in bunten Buddha-Bowls, Gemüse-Risottos oder als gebratener Reis. Viele kreative Rezepte mit dem violetten Reis findest du auf der Website von Jasberry.

Jedes Korn erzählt eine Geschichte

Wer Jasberry Reis kauft, bekommt nicht nur eine einzigartige Reissorte auf den Teller. Hinter jedem Korn stehen thailändische Kleinbauernfamilien, die mit ihrem Wissen und ihrer täglichen Arbeit nach einer sicheren Zukunft streben.

Jasberry zeigt, wie aus einem einfachen Grundnahrungsmittel mehr werden kann: ein Produkt, das Genuss mit neuen Perspektiven verbinden kann. Korn für Korn.

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