Fair genießen mit GEPA

Der frisch gebrühte Kaffee am Morgen, das Stück Schokolade am Nachmittag oder die Banane als Snack zwischendurch – für uns sind das ganz selbstverständliche Alltagsrituale. Doch wer hat diese Produkte aus weit entfernten Ländern eigentlich angebaut? Unter welchen Bedingungen? Und welchen Weg haben sie zurückgelegt, bevor sie in deiner Tasse oder in deiner Hand landen?

Genau diese Fragen rückt der Fairbruary in den Mittelpunkt. Der Monat Februar lädt dazu ein, sich mit fairem Handel zu beschäftigen, Fair Trade-Produkte zu entdecken und bewusst Produkte aus fairem Handel zu wählen. Denn mit jedem Griff zu einem fair gehandelten Produkt unterstützen wir den Einsatz für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen sowie eine stärkere Position von Produzentinnen und Produzenten weltweit.

 

Was bedeutet Fair Trade eigentlich?

Während mit „Fair Trade“ allgemein fair gehandelte Produkte gemeint sind, steht „Fairtrade“ für das international bekannte Fairtrade-System und die damit verbundenen Standards. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Stärkung von Menschenrechten, bessere Arbeitsbedingungen sowie der Schutz natürlicher Ressourcen. Dazu gehören beispielsweise Mindestpreise und Prämien für Produzentenorganisationen, Anforderungen an Arbeitsbedingungen, Bildungsangebote und Vorgaben für umweltverträgliche Anbaumethoden. Langfristige Handelsbeziehungen sollen dabei verlässliche Rahmenbedingungen schaffen.

 

Wegbereiter des fairen Handels

Eine Organisation, die den fairen Handel seit 1975 prägt, ist GEPA – The Fair Trade Company. Was als ein Zusammenschluss kirchlicher Initiativen begann, ist heute ein Netzwerk aus fast 120 Partnergenossenschaften in rund 45 Ländern weltweit. GEPA steht für fairen Handel und langfristige Partnerschaften – mit direkten Beziehungen zu Kooperativen und Handelspartnern, transparenten Handelsbeziehungen und einem Anspruch an faire Preise.

Seit 50 Jahren setzt sich GEPA schon für eine Vision ein: eine Welt, in der alle Menschen die Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft haben und Ressourcen verantwortungsvoll genutzt werden. „Taste a fair world“ fasst die Haltung der GEPA zusammen: fairer Handel verbindet Genuss mit dem Anspruch, die Menschen hinter den Produkten sichtbar zu machen und verlässliche Handelsbeziehungen zu gestalten.

 

Morgenritual mit Mehrwert

Verantwortung zu übernehmen kann schon mit einer bewussten Entscheidung am Regal beginnen – zum Beispiel für fair gehandelte Produkte, hinter denen langfristige Partnerschaften und Anbaumethoden stehen, die natürliche Ressourcen berücksichtigen. Du hast es in der Hand: schon mit der ersten Tasse Kaffee am Morgen.

GEPA-Kaffee ist ein echtes Symbol für fair gehandelten Genus. Die Bohnen stammen von kleinbäuerlichen Organisationen, werden sorgfältig angebaut und von Hand geerntet. Das garantiert nicht nur besten Geschmack, sondern auch verlässliche Rahmenbedingungen für die Produzentinnen.

Beim Anbau in sogenannten Agroforstsystemen wachsen die Kaffeepflanzen gemeinsam mit schattenspendenden Bäumen in Mischkulturen. Solche Mischkulturen können dazu beitragen, natürliche Lebensräume zu erhalten und die Bodenfruchtbarkeit zu unterstützen.

Gleiches gilt für die Kakaobohnen. Auch für unsere heiß geliebte Schokolade arbeitet GEPA eng mit Kleinbauernorganisationen zusammen und setzt auf transparente Handelsbeziehungen. Von zarter Vollmilch über Kreationen mit weißer Schokolade bis hin zu kräftigen, dunklen Tafeln – die Produkte stehen für fairen Handel und langfristige Partnerschaften mit Produzentinnen in den Anbauregionen.

Fairness mitgestalten

Mit deiner bewussten Wahl kannst du fairen Handel unterstützen – ob beim Kaffee am Morgen, bei der Schokolade nach der Mittagspause oder mit deinem Einkauf im SuperBioMarkt.

Wir alle haben es in der Hand, jeden Tag mit unseren Entscheidungen positive Spuren zu hinterlassen. Nicht nur im Fairbruary, sondern das ganze Jahr über!

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