Kürbissorten im Überblick

Endlich wieder Kürbiszeit, endlich wieder Zeit für viele leckere Rezepte mit dem kurvigen Gemüse – von Suppe über Lasagne bis hin zu süßen Gerichten, Kürbisse sind echte Allrounder. Aber was zeichnet die beliebtesten Sorten eigentlich aus?

Roter & gelber Zentner

Das Schwergewicht hat sich ganz schön gemacht. Wurde er früher vor allem als Tierfutter verwendet, gehört er heute zu den beliebtesten Speisekürbissen. Eine einzelne Kürbisfrucht liefert aber immer noch bis zu 50 Kilogramm Fruchtfleisch. Das ist übrigens gelb, sehr mild und hat den charakteristischen Kürbisgeschmack. Chutneys, Marmelade, Suppen, Pürees, Kuchen oder doch Deko vor der Haustür – der Rote Zentner macht alles mit.

Muskatkürbis

Ein wahrer Hingucker: Meist ist er sehr groß und seine Schale nicht einfach nur glatt, sondern ansehnlich gerippt. Sein Fruchtfleisch überrascht mit einem kräftigem Orange bis hin zu zarten Lachstönen. Außen variieren die Farben dabei von Dunkelgrün bis Hellbraun. Sein Geschmack ist fruchtig-säuerlich, das macht ihn zur ersten Wahl für Süßspeisen. Aber auch für Suppen und Salate ist er bestens geeignet.

Butternut

Seine markante Birnenform ist zur Herbstzeit nicht mehr wegzudenken. Sein buttriges Fruchtfleisch hat einen wunderbar nussig aromatischen Geschmack und ist leicht zu bekommen, schälen geht beim Butternut nämlich ganz einfach. Er eignet sich außerdem für alle Zubereitungsarten. Noch ein Grund mehr ihn endlich mal auszuprobieren.

Jack O´Lantern

Nicht ohne Grund hat der Jack O´Lantern-Kürbis seinen Namen erhalten. Mit seiner goldfarbenen harten Schale eignet er sich hervorragend als klassischer Schnitzkürbis und bereichert ausgehöhlt und ausgeleuchtetjede Halloween-Kulisse. Darüber hinaus schmeckt der Kürbis dank seines leicht süßlichen Fruchtfleisches äußerst aromatisch und kann beispielsweise sehr gut zu einer leckeren Suppe verarbeitet werden. Ein absoluter Alleskönner dieser Jack O´Lantern!

Hokkaido

Der Superstar unter den Kürbissen. Seine Vorzüge? Kräftiger Geschmack, festes Fleisch mit der typischen und einmaligen Farbe und die leichte Handhabung. Für die meisten Rezepte muss der Hokkaido nämlich nicht einmal geschält werden. Wie der Butternut ist er dabei auch noch für nahezu alle Zubereitungsarten geeignet, kein Wunder, dass er unangefochten an der Spitze der Beliebtheitsskala der Kürbisse.

Blue Ballet

Blau, blau, blau sind alle meine.. Kürbisse? Im Fall des Blue Ballet-Kürbis trifft das definitiv zu, zeichnet sich scheine Schale doch durch eine ungewöhnlich blau-graue Farbe aus, während sein Inneres kürbis-orange leuchtet. Vielfältig ist die Kürbisfrucht allerdings nicht nur im Optischen – auch in der Küche lässt sie sich vielseitig einsetzen, ob für Suppen, Aufläufe, Marmeladen oder Gratins. 

Patisson

Mit seiner Ufo-ähnlichen Form sorgt der kleine Patisson-Kürbis für eine übersinnliche Atmosphäre beim Kochen. Neben seiner besonderen Gestalt unterscheidet er sich außerdem hinsichtlich seines frühen Ernte-Stadiums von den Kürbis-Verwandten, da er in genau diesem noch „unreifen” Zustand am zartesten und schmackhaftesten ist. Nicht nur für alle Sci-Fi-Nerds ein Grund, den kleinen Kürbis zu testen. 

Spaghetti-Kürbis

Du glaubst hierbei handelt es sich um eine Wassermelone? Falsch gedacht! Erst seit wenigen Jahren in Deutschland erhältlich, ist der Spaghetti-Kürbis heute ein absoluter Liebling der zeitgemäßen Küche. Mit seinem faserigen Fruchtfleisch, dem der Kürbis seinen Namen verdankt, und dem milden, leicht nussigen Geschmack eignet er sich wunderbar für die Zubereitung von low-Carb Gerichten. So können alle wahren Pasta-Fans mit dem vielseitigen Kürbis auch ohne Kohlenhydrate voll auf ihre Kosten kommen.

5 hilfreiche Tipps zum Kürbis schnitzen

Kürbisse gehören zu Halloween dazu wie Eier zu Ostern. Hier geben wir Ihnen Tipps zum Kürbis schnitzen und zeigen Ihnen, wie Ihre nachhaltige Dekoration besonders schön wird.

1. Einen geeigneten Kürbis auswählen

Zum Beispiel einen

  • Jack O’Lantern
  • Hokkaido-Kürbis,
  • Muskatkürbis,
  • oder ein roten / gelber Zentner

Worauf dabei geachtet werden muss:

  • Der Kürbis sollte sich beim Klopfen hohl anfühlen – dann ist er reif
  • Der Kürbis sollte keine Risse oder weiche Stellen haben
  • Der Stiehl sollte fest sitzen und auch beim Ziehen nicht lösen
  • Muskatkürbisse sollten eher glatt statt gerippt sein, denn dann haben Sie eine dünnere Schale

2. Das Innere vom Kürbis weiterverarbeiten

Nachdem der Deckel entfernt und der Kürbis ausgehöhlt wurde, kann das Fruchtfleisch für leckere Kürbisgerichte verwendet werden.

Und die Kürbiskerne können Sie auch verwenden:

  1. die Kerne waschen und von den Fasern lösen,
  2. über Nacht in leicht gesalzenes Wasser einlegen,
  3. anschließend nach dem eigenen Geschmack entweder würzen oder süßen
  4. und mit etwas Öl in der Pfanne rösten

3. Das Gesicht vorzeichnen

Bevor einfach in den Kürbis geschnitten wird, sollte sich eine Form für das Gesicht überlegt und vorher aufgemalt werden.

 

4. Beim Schnitzen der Ecken und Kanten besonders vorsichtig sein

Ganz zu Beginn ist der Kürbis noch stabiler und die Schale bricht nicht so leicht – deshalb  mit den kniffeligen Stellen begonnen werden.

5. Den geschnitzten Kürbis haltbarer machen

Die Schnittränder können mit Vaseline eingerieben werden

und wenn der Kürbis zwischendurch von innen und außen mit einem Zitronensaft-Wasser-Gemisch (im 50/50-Verhältnis) eingesprüht wird, sieht er länger frisch aus.