Herzlich willkommen in der SuperBioWeinwelt!

Wir freuen uns, dass wir Ihnen einen Einblick in unser reichhaltiges Weinsortiment – unsere SuperBioWeinwelt – geben dürfen. Es ist eine wundervolle Aufgabe, aus dem ständig wachsenden Angebot an Bio-Weinen diejenigen ausfindig zu machen, die unseren Qualitätsanforderungen entsprechen und einen bunten Querschnitt in unsere Märkte bringen. Saisonalität, Qualität, lange Verbundenheit zu den ersten Pionieren der Branche, aber auch Offenheit für Entwicklungen und Trends prägen das Erscheinungsbild unserer SuperBioWeinwelt. Auch die vielen tollen Spirituosen, die es inzwischen in Bio-Qualität gibt, bekommen eine Plattform bei uns. Aber schauen Sie doch einfach selbst, was sich so alles tut. Sie können gespannt sein, welche Geheimnisse wir als nächstes für Sie entdecken!
Denn, wie Salvador Dalí einmal sagte: „Wer genießen kann, trinkt keinen Wein mehr, sondern kostet Geheimnisse.“

Was zeichnet Bio-Wein aus?

Als Zeugnis handwerklicher Arbeit, die vom Weinberg über den Keller bis hin zum wunderbaren Getränk in der Flasche reicht, kann guter, ehrlicher Wein immer nur da entstehen, wo Winzer und Natur Hand in Hand arbeiten. Erst dieses Zusammenspiel bringt den Facettenreichtum der Aromen hervor.

Die Grundlage hierfür wird bereits im Weinberg gelegt wo z.B. auf den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln verzichtet wird. Bio-Weine sind daher nicht nur leckere Tropfen, sondern darüber hinaus ein aktiver Beitrag zum Naturschutz. Bio-Winzer setzen auf einen gesunden Boden und setzen meist Rebsorten ein, die von Natur aus widerstandsfähiger sind (PIWI). Natürlich müssen auch unsere Winzer Krankheiten und Schädlinge bekämpfen. So werden gegen Pilzkrankheiten z.B. reiner Kupfer und – in begrenzten Mengen – auch Schwefel eingesetzt. Öko-Winzer erhalten also konsequent ein gesundes Ökosystem im Weinberg und schonen dabei Boden und Wasser. Nützlinge werden gefördert, da sie auf natürliche Weise Schädlinge begrenzen.

In den Weingärten blühen Wildpflanzen und -kräuter, tummeln sich Schmetterlinge, Vögel und Käfer: beste Bedingungen für besondere Vielfalt im Weinregal. Selbstverständlich sind alle Weine unseres Sortimentes mit einem der renommierten, regelmäßig und streng kontrollierten Bio-Zertifikate ausgezeichnet.

Vegane Weine in unserer SuperBioWeinwelt

Viele der guten Tropfen in unserem Sortiment sind sogar vegan – aber was bedeutet das eigentlich bei einem Wein? Ein Wein bekommt dann eine Vegan-Kennzeichnung, wenn er ohne Einsatz tierischer Hilfsprodukte verarbeitet und geklärt wurde. Man muss nämlich wissen, dass bei der Klärung und Filterung gerade von Rotweinen häufig z.B. Gelatine zum Einsatz kommt, die zwar im Endprodukt nicht mehr zu finden ist, aber einen wichtigen Zwischenschritt ausmacht. Beim veganen Wein finden Ersatzprodukte z.B. aus Erbseneiweiß, Bentonit und ähnlichem Verwendung oder die Winzer geben dem Wein mehr Zeit für eine natürliche Selbstklärung.

Immer mehr Menschen suchen nach „sauberem Essen“, also nach Lebensmittel, die so wenig wie möglich (industriell) verarbeitet sind und keine unnötigen Zusätze enthalten sollen. Uns begegnet immer häufiger die Frage auch nach solchen Weinen. In unserer SuperBioWeinwelt werden Sie dazu fündig. Ist denn nun ein veganer Wein besser oder schlechter als ein traditionell erzeugter? Diese Entscheidung überlassen wir Ihrem Gaumen!

Weinregionen

An dieser Stelle laden wir Sie ein zu einer kleinen Reise durch die großen Nationen des Weinbaus. Ausgangspunkt ist unser Heimatland Deutschland, das zwar nach wie vor als Weißweinregion gilt, aber auch zahlreiche sehr gute Rotweine hervorbringt – sehen Sie selbst!

Deutschland

Die größten deutschen Weinanbaugebiete sind auch in dem Sortiment unserer SuperBioWeinwelt vorhanden:

  • Rheinhessen, vertreten durch das erste Bioweingut des Landes, das heute in dritter Generation von Stefan Sander geführt wird.
  • die Pfalz mit Weinen von z.B. Heiner Sauer, der uns in Spanien wieder begegnen wird.
  • Baden mit auch neuen spritzigen Weinen vom jungen Winzer Martin Schmidt, der neben dem Familienweingut auch einen eigenen großen Betrieb besitzt.

Österreich

Nun machen wir einen Abstecher nach Österreich, das auf der Beliebtheitsskala der deutschen Weintrinker deutlich zugelegt hat und nicht nur im Burgenland ein paar wunderbare Tropfen hervorbringt.

Frankreich

Weiter geht es in eines der bedeutendsten Länder des Weinbaus – nach Frankreich. Hier dürfen Klassiker wie der Châteauneuf du Pape oder ein Bordeaux natürlich nicht fehlen. Im Vergleich zu Deutschland ist das Mengenverhältnis an Rot- und Weißweinen nahezu umgekehrt. Dass die Franzosen aber auch sehr guten Weißwein erzeugen können, sehen Sie am Beispiel des Chablis.

Spanien

Nun reisen wir in ein, gemessen an der Anbaufläche, noch weitaus größeres Land: nach Spanien. Hier finden wir nicht nur tolle Preiseinstiegsweine! Neben der Linie von Riojas, dem wohl bekanntesten spanischen Rotwein, überzeugt uns auch die kleine Auswahl des Weingutes Bodegas Palmera. Hier produziert Heiner Sauer, dessen pfälzische Weißweine aus unserem Sortiment nicht wegzudenken sind, mit „deutscher Gründlichkeit“, der wunderbaren Sonnenenergie Spaniens und dem tollen Terroir Qualitätsweine, die einen Sonntagsbraten tatsächlich zu einem Festtagsbraten werden lassen!

Italien

Schließlich darf der südländische Klassiker Italien nicht fehlen, der weit mehr zu bieten hat als nur Chianti. Die Weine von La Cappuccina oder Franz Loacker zeigen, welch vielschichtige Aromen man den Trauben entlocken kann.

Abschließend darf natürlich der prickelnde Sekt- und Champagner-Genuss nicht außer Acht gelassen werden! Auch hier sind die bedeutendsten Länder in unserer SuperBioWeinwelt vertreten:

  • Frankreich mit dem ersten Bio-Champagner, der sogar im Holzfass ausgebaut ist
  • Deutschland mit seinem klassischen Riesling-Sekt
  • Spanien mit einem Spitzen-Cava

Das Weinjahr

Längst ist BioWein nicht mehr nur etwas für überzeugte Ökos, sondern die hohe Qualität verschafft ihm eine immer größere Anerkennung unter Genießern guten Weines!

Gut Ding will Weile haben – so gilt es auch für den Herstellungsprozess der meisten Bio-Weine, was sich beim Durchgang durch das Weinjahr zeigt:

Frühjahr

Im Verlaufe des Frühlings ist für die ersten Weine das Ende der Ausbauzeit im Weinkeller erreicht, sodass wir Ihnen in den SuperBioWeinwelten unserer Märkten nach und nach die ersten neuen Jahrgänge präsentieren können.

Im Weinberg hingegen ist das Frühjahr die Zeit, in der die Winzer sich um den Schutz und die Stärkung der Reben bemühen. Zum Einen geschieht dies durch den Einsatz von Nützlingen – einer natürlichen Form der Schädlingsbekämpfung; zum Anderen aber auch durch Gründüngung, durch die Einsaat von Beikräutern wie Klee, Wicken und Lupinen sowie das Ausbringen von Kompost, um den Boden mit natürlichen Nährstoffen zu versorgen und das Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. Der Ansatz eines BioWinzers ist stets die Beachtung der natürlichen Kreisläufe und somit der Schutz und die Aktivierung des Bodenlebens. Selbstverständlich ist hierbei der Verzicht auf gentechnisch veränderte Substanzen sowie chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel!

Sommer

Das Ökosystem Weinberg stellt einen Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen dar. Einige, wie z.B. Eidechsen, findet man heute fast nur noch dort! In einem BioWeinberg wimmelt es von wilden Bienen, Käfern, Insekten, Spinnen und Vögeln, aber auch Wildkräutern und –pflanzen. Weinbau bedeutet für einen Biowinzer also neben Rebenpflege und Weinausbau in seinem Keller auch einen großen Einsatz für den Erhalt der Artenvielfalt und das Bemühen, die Belastung für Böden und Gewässer möglichst gering zu halten.

Herbst

Für den Winzer ist der Herbst der absolute Höhepunkt des Jahres: die Weinberge müssen genau beobachtet und die Wetterberichte genau studiert werden, um den einen perfekten Moment für die Lese zu finden. Dies ist zwar die arbeitsreichste Zeit, da im Biobereich überwiegend noch von Hand gelesen wird. Aber es ist auch die spannendste Zeit in Weinberg und -keller. Dabei ist es die Natur, die den Arbeitsrhythmus vorgibt!

Winter

Anschließend freuen wir uns auf einen schönen, schneereichen Winter. Eine Winterpause gibt es allerdings nur für die Weinstöcke. Sie werden mit einer Gründüngung versorgt, die sie wieder Kraft für das nächste Jahr tanken läßt. Zu Beginn des neuen Kalenderjahres müssen die Reben für die nächste Saison in Form gebracht werden. Parallel erfordert der Weinkeller die volle Aufmerksamkeit des Winzers, der zum Kellermeister wird. Nun ist es seine Aufgabe, das Beste aus den geernteten Trauben heraus zu kitzeln.

BioWein bedeutet im Ergebnis meist einen ganz individuellen Charakter, eine sehr hohe Qualität, nachhaltige Bewirtschaftung, und die Arbeit von engagierten Winzern mit viel Herzblut! Geschmack ist hier immer abhängig von Standort, Klima und Boden.

Der Schriftsteller Ernst Jünger schrieb in seinem Reisetagebuch:
„Nichts macht mit einer Landschaft vertrauter als der Genuss der Weine, die auf ihrer Erde gewachsen und von ihrer Sonne durchleuchtet sind.“

Foodpairing

Bio trifft Genuss, Tierwohl trifft Menschenwohl, Vielfalt trifft auf die persönliche Leidenschaft der Produzenten. Tatsächlich gibt es ein Paar „Regeln“, die ein Rendezvous der Aromen unterstützen, auch wenn grundsätzlich gilt: „erlaubt ist was gefällt“.

Rendezvous der Aromen

Aber so leicht wie früher, als die Faustregel galt, dass roter Wein nur zu rotem Fleisch und weißer Wein nur zu hellem Fleisch kombiniert werden darf, machen wir es heute nicht mehr. Und doch ist die Kunst des Kombinierens von Aromen nicht regellos:

  • Speisen mit einem hohen Fettgehalt vertragen eine schöne knackige Säure oder einen kräftigen Tanningehalt im Wein. Die Zunge, die vom Fett umschlossen wird, wird durch Säure und Tannin wieder befreit. Im Gegenzug werden beide dabei abgemildert und runden das Essen perfekt ab.
  • Ein schwerer Wein harmoniert eher zu einem schwereren Essen (einem gereiften Käse oder zu Geschmortem) als zu einem leichten Fisch, der wiederum wunderbar von einem leichten Wein begleitet wird. Hier steht nicht die Farbe des Weines im Vordergrund, sondern die Komplexität und Intensität.
  • Der Spruch: „Gegensätze ziehen sich an“ passt beim Thema „Schärfe und Süße“. Bei Schärfe handelt es sich streng genommen nicht um eine Geschmackskomponente, sondern um eine Temperaturwahrnehmung. Da sie eine Herausforderung für den Gaumen und die Zunge ist, mildert ein restsüßer Wein (wie ein halbtrockener Riesling, ein feinherb ausgebauter Grauburgunder o.ä.) diese Schärfe etwas ab. Die Fruchtkomponenten werden mit diesem Zusammenspiel wunderbar unterstützt, sodass eine phantastische Harmonie am Gaumen bleibt.
  • Säuerliche Speisen suchen nicht das Gegenteil, sondern eher eine säurebetonte Unterstützung. Der begleitende Wein würde ansonsten als fad und langweilig empfunden. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt, da die Säureverträglichkeit eine individuelle Grenze hat. Ggf. kann auch ein intensiver, körperreicher Wein die richtige Kombination bilden.

Süße Speisen

Die Königsdisziplin ist die Kombination von süßen Speisen mit dem richtigen Wein, denn hier erwartet die von der Süße eher gelähmte und umschlossene Zunge eine Verstärkung. Der Wein würde sonst in den Hintergrund treten und seine Finesse nicht zeigen können. Daher empfiehlt man hier durchaus einen richtigen Süßwein, einen Sherry oder einen Portwein.

Die Zubereitungsart

Wichtig ist neben dem verwendeten Lebensmittel ebenso seine Zubereitungsart, da sie die Aromatik stark verändert. Darüber hinaus spielen natürlich die weiteren Zutaten und Gewürze, die zur Abrundung eines Gerichtes eingesetzt werden, eine große Rolle. Es eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten und wir möchten Sie zur Experimentierfreude animieren.

Beratung im MarktMitarbeiter-SuperBioWeinwelt

Sie haben noch weitere Fragen zum Thema Wein? Unser kompetentes Marktpersonal hilft Ihnen gerne weiter.

Sie benötigen Ihren Lieblingswein für ein besonderes Ereignis? Gerne können Sie den Wein bei uns vorbestellen. Bei einer größeren Abnahmemenge erhalten Sie einen Gebinderabatt von fünf Prozent.

Erleben Sie unsere SuperBioWeinwelt in einem Markt in Ihrer Nähe. Eine Übersicht über unsere Märkte finden Sie hier.